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Feste, Begegnung

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Begegnung und Feste


So geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen.
(Prediger 9,7)
In Festen leuchtet die Freiheit auf. Der Mensch, der immer nur arbeiten müsste, wäre ein Sklave. Insofern gibt's zu wenig Feste, vor allem zu wenig spontane Feste. In Festen leuchtet Frieden und Versöhnung auf. Feste sind möglich, wo man in Freundschaft zusammen isst, trinkt, tanzt, spielt. Nachher kommt wieder der Werktag, der Kampf um den Lebensunterhalt, um den Arbeitsplatz, um Wohnung und um eine minimale Sicherheit mitten in einer Welt der Unsicherheit, des Unfriedens, der Gewalt.
Ohne Feste wäre diese Welt, wäre unser Leben kaum auszuhalten. Feste öffnen Menschen füreinander, sie öffnen Fenster der Hoffnung in eine bessere Zukunft. Ein Fest braucht nichts Großartiges zu sein, es bedarf keiner umständlichen Organisation. Es genügt, dass zwei oder mehr Menschen beisammensitzen, miteinander reden, trinken, scherzen.
(Kurt Marti)
Kirche sein hat auch etwas mit feiern zu tun. Nicht allein im Gottesdienst, wo wir Gottes Mit-uns-Sein und bestimmte Feiertage feiern, sondern auch ganz weltliches Zusammenkommen mit Essen und Trinken und miteinander reden und lachen. Im Raum der Gemeinde kann dabei vorbehaltlose Gemeinschaft eingeübt werden. Sich gegenseitig loben und kritisieren, einander das Leid klagen und einander die Freude erzählen. Sich miteinander am Leben freuen und miteinander Konflikte angehen.
Dies alles kann in einer Gemeinde geschehen. Tut es natürlich oft nicht. Aber es ist gut sich immer wieder daran zu erinnern, was alles möglich ist, wenn wir zusammenkommen im gemeinsamen Glauben an Gott, den Vater Jesu Christi. Fragen Sie in Ihrer Gemeinde, wo dort Feste gefeiert werden!

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