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In Festen leuchtet
die Freiheit auf. Der Mensch, der immer nur arbeiten müsste, wäre ein
Sklave. Insofern gibt's zu wenig Feste, vor allem zu wenig spontane
Feste. In Festen leuchtet Frieden und Versöhnung auf. Feste sind
möglich, wo man in Freundschaft zusammen isst, trinkt, tanzt, spielt.
Nachher kommt wieder der Werktag, der Kampf um den Lebensunterhalt, um
den Arbeitsplatz, um Wohnung und um eine minimale Sicherheit mitten in
einer Welt der Unsicherheit, des Unfriedens, der Gewalt.
Ohne Feste wäre
diese Welt, wäre unser Leben kaum auszuhalten. Feste öffnen Menschen
füreinander, sie öffnen Fenster der Hoffnung in eine bessere Zukunft.
Ein Fest braucht nichts Großartiges zu sein, es bedarf keiner
umständlichen Organisation. Es genügt, dass zwei oder mehr Menschen
beisammensitzen, miteinander reden, trinken, scherzen.
(Kurt Marti)
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Kirche sein hat auch
etwas mit feiern zu tun. Nicht allein im Gottesdienst, wo wir Gottes
Mit-uns-Sein und bestimmte Feiertage feiern, sondern auch ganz
weltliches Zusammenkommen mit Essen und Trinken und miteinander reden
und lachen. Im Raum der Gemeinde kann dabei vorbehaltlose Gemeinschaft
eingeübt werden. Sich gegenseitig loben und kritisieren, einander das
Leid klagen und einander die Freude erzählen. Sich miteinander am Leben
freuen und miteinander Konflikte angehen.
Dies alles kann in einer
Gemeinde geschehen. Tut es natürlich oft nicht. Aber es ist gut sich
immer wieder daran zu erinnern, was alles möglich ist, wenn wir
zusammenkommen im gemeinsamen Glauben an Gott, den Vater Jesu Christi.
Fragen Sie in Ihrer Gemeinde, wo dort Feste gefeiert werden!
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