| | Der Eilige Der Berditschewer sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. «Warum rennst du so?» fragte er ihn. «Ich gehe meinem Erwerb nach,» antwortete der Mann. «Und woher weißt du,» fuhr der Rabbi fort zu fragen, «dein Erwerb laufe vor dir her, daß du ihm nachjagen mußt? Vielleicht ist er dir im Rücken, und du brauchst nur innezuhalten, um ihm zu begegnen, du aber fliehst vor ihm.» (Martin Buber, aus den Erzählungen der Chassidim)
 | | Christlicher Glaube bewährt sich mitten im Alltag. Jedes Wort, jeder Laut, jeder Gedanke kann und darf zum Gebet werden. Jedes Tun kann und darf Gottesdienst sein. In regelmäßigen Abständen aber brauchen wir einen Ort wo wir uns gegenseitig stärken und stützen, wo wir auftanken können, wo wir Ruhe finden und zu uns kommen. Das ist im Idealfall der Gottesdienst der Gemeinde. Ob Musik, ob Gebet, ob Predigt oder Abendmahl, vielleicht auch Gespräch oder Theaterstück: Der Gottesdienst bietet uns die Möglichkeit, uns auf das und den zu besinnen, wo wir herkommen und wohin wir unterwegs sind. Gestärkt und gesegnet in eine neue Woche zu gehen beflügelt auch unser Leben im Alltag wieder neu. In jeder Gemeinde gibt es regelmäßige Sonntagsgottesdienste und spezielle Gottesdienste für bestimmte Gruppen und Anlässe. Darüber hinaus gibt es übergemeindliche Gottesdienst-angebote, wie Hochschul-gottesdienste, Meditationen, Andachten und andere Sondergottesdienste Links | |