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Sterben und Tod
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Der Tod ist nun nichts denn ein lauter Gnade, ja ein Anfang des Lebens. So du nun einen Christen siehest sterben, so wirst du befinden, dass solcher Mensch nicht tot ist, sondern vor Gott lebet. Also kehret sich das Liedlein um, das man singt: «Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen». Und singen jetzt: «Mitten wir im Tode sind wir mit dem Leben umfangen.»
(Martin Luther)
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wenn ich gestorben bin
hat sie gewünscht
feiert nicht mich
und auch nicht den tod
feiert DEN
der ein Gott von lebendigen ist
wenn ich gestorben bin
hat sie gewünscht
zieht euch nicht dunkel an
das wäre nicht christlich
kleidet euch hell
singt heitere lobgesänge
wenn ich gestorben bin
hat sie gewünscht
preiset das leben
das hart ist und schön
preiset DEN
der ein gott von lebendigen ist
(kurt marti) |
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Krankheit, Tod und Sterben wird in unserem Kulturkreis immer weiter aus dem Leben hinausgedrängt. Für viele von uns ist daher der Umgang damit schwerer geworden.
In christlichem Verständnis gehört Leiden und Tod mitten ins Leben hinein. Es schreckt uns, gleichzeitig hoffen und glauben wir, dass der Tod letztlich wie eine große Pforte zu einem endgültigen Leben ist. Angst und Freude dürfen beim Sterben dicht beieinander sitzen. Die Trauer der Angehörigen wird von der Gemeinde mitgetragen. Vorbereitung auf den Tod, Sterbebegleitung und Beistand für trauernde Menschen gehören zu den Grundaufgaben der christlichen Gemeinde.
Sie können jederzeit mit Menschen ihrer Gemeinde oder einer Person ihrer Wahl darüber ins Gespräch kommen. Weiterhin gibt es in jüngster Zeit immer mehr Hospizgruppen, die sich für ein menschliches Sterben von Kranken engagieren. Eine Hilfe für frühzeitige Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod kann auch eine christliche Patientenverfügung sein.
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