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Wer im Geringsten treu ist, der
ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der
ist auch im Grossen ungerecht. Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon
nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr
mit dem fremden Gut nicht treu seid, wer wird euch geben, was euer ist?
(Lukas 16, 10-12)
Links
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Die Evangelische Kirche in ihrer
heutigen Verfassung lebt auch vom Geld. Sie finanziert sich aus
Kirchensteuern, Spenden und staatlichen Unterstützungen.
Als Mitglied der Evang.-Luth. Kirche
in Bayern zahlen Sie Kirchensteuer in Höhe von 8% der Lohnsteuer.
Von ihr werden z.B. für Personalkosten fast 60% ausgegeben.
Zusätzlich wird noch ein jährliches Kirchgeld erhoben, das den ortskirchlichen Bedürfnissen zugute kommt.
Freiwillige Spenden und Gaben für allgemeine oder bestimmte Zwecke unterstützen weiter die kirchliche Arbeit vor Ort.
In jüngster Zeit werden auch im
kirchlichen Bereich wieder häufiger Stiftungen gegründet. Sie
dienen einem bestimmten Zweck, der durch den/die Stifterperson/en
festgelegt wird. In Augsburg gibt es zum Beispiel die Stettensche Schulstiftung oder in jüngster Zeit die Stiftung «Erlebnispädagogik in der Kirche».
Man kann über eine angemessene
Finanzierungsform der Kirche streiten: So wie Kirche und kirchliche
Arbeit heute ist, benötigt sie auf diese Weise ausreichend
finanzielle Mittel.
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