St. Johannes Kirche - Innenraum mit Kunstprojekt: "Ich bin da"
Bildrechte Kirchengemeinde: St. Johannes

Mit diesen klaren Worten positioniert sich Pfarrerin Snewit Aujezdsky zum Kaufangebot für die St. Johannes Kirche in Augsburg-Oberhausen.

Wie die Augsburger Allgemeine am 11. Juni berichtet, will der Immobilienmanager Maximilian-Philipp Walser, der Büros in Augsburg und München unterhält, die Kirche und das zugehörige Areal mit Pfarrhaus und Gemeindesaal kaufen. Damit wolle er das Vorhaben der Stadt verhindern, dort einen Süchtigentreff einzurichten. "Für uns kommt das nicht in Betracht. Wir haben der Stadt Augsburg unser Wort gegeben, dass unser Areal genutzt werden kann - und dazu stehen wir“, sagt Pfarrerin Snewit Aujezdsky. Sie verweist damit auf den Stadtrat, der - nach einer derzeit laufenden, ergebnisoffenen Prüfung - im Juli eine Entscheidung zum Standort treffen will.

Gefüllte Zeit zu vebringen, mit einer ruhigen Villa als "Basisstation", eingebettet in den italienischen Weinbergen - dies ermöglicht es, den Alltagszwängen zu entfliehen, sich selbst und eigenen Kraftquellen schrittweise bewusst zu werden und neue Methoden für ein achtsames Leben zu erschließen.

Angeleitete Körper- und Atemübungen wie Yoga, Taekwondo und Tanz fördern die Entdeckung der eigenen Position und die Entwicklung möglicher neuer Kraftquellen. Gerade im Versuch und Vergleich der verschiedenen Methoden lassen sich die bestgeeigneten Zugänge zu den eigenen Ressourcen erfahren. Wo stehe ich? Wo will ich hin?

Bezahlbaren Wohnraum zu finden, wird immer schwieriger. Menschen aus dem Landkreis Augsburg, denen der Verlust ihrer Wohnung droht oder die bereits ohne Obdach sind, können sich an die Diakonie Augsburg wenden. Wohnungen können dort zwar nicht vermittelt werden, aber Elisabeth Olden gibt viele hilfreiche Tipps. Torsten Thierbach (rt1 - Evangelische Redaktion) hat nachgefragt.

Uns ist wichtig, dass der Dekanatsbezirk mit seinen Einrichtungen und seine Gemeinden sichere Orte für alle Menschen sind. Das gilt besonders für den Schutz vor sexualisierter Gewalt. In den letzten Jahren sind verstärkt Fälle von sexualisierter Gewalt auch in der evangelischen Kirche in Deutschland aufgedeckt worden. Menschen wurde großes Unrecht zugefügt. Oft leiden sie ein Leben lang unter den Folgen. Häufig hat die Gewalt auch zerstörerische Auswirkungen auf den Glauben. Immer wieder wurde der Missbrauch aber vertuscht.

 Uns als Dekanat ist wichtig:

  • Dass wir selbstkritisch mit dem Thema sexualisierter Gewalt umgehen.
  • Dass wir offen sind für die Anliegen und Bedürfnisse Betroffener.
  • Dass wir alles in unserer Macht Stehende für eine gute Prävention tun.