Augsburger Friedensbild 2025

Malwettbewerb zum Friedensbild

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Dekanatsarchiv
Friedensbild von 1736

Eine Tradition seit 1650 

Das Augsburger Friedensbild verbindet eine jahrhundertealte Tradition mit den Fragen unserer Gegenwart. Bereits seit 1650 wurden zum Augsburger Hohen Friedensfest sogenannte „Friedensgemälde“ an Kinder verteilt. Die Bilder griffen Themen des Glaubens und des friedlichen Zusammenlebens auf und machten die Botschaft des Friedens anschaulich. 

An diese Tradition knüpft das Evangelisch-Lutherische Dekanat Augsburg mit seinem heutigen Malwettbewerb an. Schülerinnen und Schüler gestalten Bilder zu wechselnden Themen rund um Frieden, Zusammenleben und gesellschaftliche Verantwortung – unabhängig von ihrer Konfession oder Religion. Das Friedensbild zeigt damit, dass Frieden kein abgeschlossenes Thema ist, sondern immer wieder neu gedacht, gestaltet und gelebt werden muss.

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Hoffmann / Dekanat
Friendesbild 2025: Siegerin Emilia Riß mit Jurymitglied Frank Kreiselmeier

Junge Menschen malen Frieden 

Jedes Jahr setzen sich Kinder und Jugendliche mit einem neuen Thema auseinander. Dabei entstehen ganz persönliche Bilder davon, was Frieden, Sicherheit, Hoffnung oder gesellschaftliches Miteinander für junge Menschen heute bedeuten. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven machen den Malwettbewerb jedes Jahr aufs Neue besonders. 

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche, aus Schule und Stadtgesellschaft wählt die prämierten Arbeiten aus. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Sparkasse Schwaben-Bodensee. Das Siegerbild wird als Plakat zum Augsburger Hohen Friedensfest und als Postkarte veröffentlicht und damit im Augsburger Stadtbild sichtbar. Die ausgezeichneten Werke werden zudem rund um das Friedensfest öffentlich ausgestellt. So erhalten die Gedanken und Botschaften der jungen Künstlerinnen und Künstler einen Platz mitten in der Stadt.

Augsburger Friedensbild 2026

Das Friedensbild 2026: „Manchmal brauche ich Sicherheit“ 

2026 stand der Malwettbewerb unter dem Motto „Manchmal brauche ich Sicherheit“. Sieger wurde der elfjährige Aynur Bekir von der Christophorus-Schule Königsbrunn. Sein Bild zeigt einen weißen Engel, der ein wenig schräg und unsicher auf seinen Beinen steht. Seine großen, kräftigen Flügel geben ihm Halt, während gelb-goldenes Licht das Bild erfüllt und das Blau im Hintergrund an den Himmel erinnert. 

„Ich habe den Engel gemalt, weil er mir Kraft und Sicherheit gibt“, beschreibt Aynur sein Werk. Das Bild greift damit eine Erfahrung auf, die viele Menschen kennen: Manchmal fühlen wir uns stark und sicher, manchmal brauchen wir zusätzlichen Halt und Geborgenheit. 

Dekan Frank Kreiselmeier überreichte Aynur seinen Siegerpreis und bezog sich dabei auf das Thema des Malwettbewerbs: „Manchmal brauche ich Sicherheit – aber warum eigentlich nur manchmal? Ich denke es ist wie mit vielem anderen: Manchmal sind wir stark. Und manchmal sind wir unsicher und brauchen zusätzliche Sicherheit. Das zeigt Aynurs Engel uns ganz wunderbar.“

Aynurs Engel wurde zum Augsburger Friedensbild 2026 und ziert das Plakat zum Augsburger Hohen Friedensfest. 


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