Angesichts der aktuellen Herausforderungen für den Frieden wurde in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eine neue Friedensdenkschrift erarbeitet und jüngst veröffentlicht. Sie versteht sich als friedensethische Orientierungshilfe mit einer neuen Akzentsetzung beim Schutz vor Gewalt.
Konkrete Themen sind u.a. die nukleare Abschreckung, Waffenlieferungen und Rüstungsexporte, die Wehrpflicht oder die Rechtfertigung von Gegengewalt. Die Denkschrift “Welt in Unordnung - Gerechter Friede im Blick” lädt dazu ein, Fragen neu zu stellen, die eigenen Positionen zu prüfen und das Gewissen zu schärfen.
Als Eigentümer und Verpächter des Gebäudes begrüßt das Evangelisch-Lutherische Dekanat die Wiedereröffnung ausdrücklich. „Ziel ist es, den Annahof weiterhin als lebendigen, offenen Ort der Begegnung und Gastronomie in der Augsburger Innenstadt zu stärken“, so Dekan Frank Kreiselmeier. Aktuell laufen im „Anna“ noch Renovierungsarbeiten: Wände werden gestrichen, das Lichtkonzept überarbeitet und neue Sitzbänke eingebaut. Inhaltlich knüpft das neue „anna“ an das bisherige Konzept an, erweitert dies jedoch etwas. Angeboten werden künftig Frühstück sowie Mittag- und Abendessen.
7. Februar, 19 Uhr: 30 Minuten innehalten für die Nöte der Welt
Seit 1998 haben die Regierungen von Hugo Chávez und Nicolás Maduro Venezuela von einer Demokratie zu einem sozialistischen, autoritär regierten Staat geführt. In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar griff die US-Regierung unter Präsident Donald Trump militärisch ein und nahm Nicolás Maduro fest. Weltweit sind die Reaktionen gespalten.
In der Kirche geht es oft zu wie auf einem Jahrmarkt – und das Augsburger Pfarrerskabarett „Die Schwarzarbeiter“ nimmt Sie mit auf eine rasante Fahrt. Unter dem Titel "Mit Zuckerwatte in die Geisterbahn – Rummelplatz Kirche" feiern fünf spielfreudige Theologinnen und Theologen am 31. Januar 2026 Premiere im Augustanasaal.
Der Glockenturm von Kirche St. Anna hat neue Handläufe bekommen. Die Arbeiten übernahm Schreiner Sebastian Sperl von der Holzwerkstatt Sperl aus Friedberg. Die größte Herausforderung bei den Arbeiten im Turm beschreibt er so: "Alles schief, nichts gerade."
Für die Handläufe verwendete Sperl Lärchenholz. Da im Dachstuhl und in der Treppe des Glockenturms Nadelholz verbaut ist, fiel die Entscheidung bewusst auf ein ebenfalls nadelholzartiges Material. Lärche sei hart und widerstandsfähig und füge sich stimmig in den Bestand ein, so Sperl.
Die Temperaturen immer wieder unter Null – gerade nachts geht es auch manchmal in den Minusbereich. Wo es die einen schön kuschlig warm haben, sieht es für Wohnungslose ganz anders aus. Sie haben kein Dach über dem Kopf und auch keinen Ofen, allenfalls eine Notunterkunft. Wie die Diakonie Augsburg hier unterstützt – Susanne Zehentbauer im Gespräch mit Christian Müller von der Diakonie Augsburg:
Uns ist wichtig, dass der Dekanatsbezirk mit seinen Einrichtungen und seine Gemeinden sichere Orte für alle Menschen sind. Das gilt besonders für den Schutz vor sexualisierter Gewalt. In den letzten Jahren sind verstärkt Fälle von sexualisierter Gewalt auch in der evangelischen Kirche in Deutschland aufgedeckt worden. Menschen wurde großes Unrecht zugefügt. Oft leiden sie ein Leben lang unter den Folgen. Häufig hat die Gewalt auch zerstörerische Auswirkungen auf den Glauben. Immer wieder wurde der Missbrauch aber vertuscht.
Uns als Dekanat ist wichtig:
- Dass wir selbstkritisch mit dem Thema sexualisierter Gewalt umgehen.
- Dass wir offen sind für die Anliegen und Bedürfnisse Betroffener.
- Dass wir alles in unserer Macht Stehende für eine gute Prävention tun.
