Glaube. Erbe. Auftrag. Auf dem Weg zu 500 Jahren Confessio Augustana

2030 feiert Augsburg und die Welt „500 Jahre Confessio Augustana“ - auch Augsburger Bekenntnis genannt. Zu ihm bekennen sich heute 154 Mitgliedskirchen in 99 Ländern weltweit, denen 78 Millionen Menschen mit christlichem Glauben angehören. Die Evangelische Kirche in Bayern hat Pfarrer Hanns Hoerschelmann und Pfarrerin Maral Zahed beauftragt, das Confessio Augustana Jubiläum 2030 im weltweiten Vorbereitungsteam und in unserer Region mitzugestalten. 
Am Donnerstag, 25. Juni 2026 um 19.00 Uhr in der St. Anna Kirche, Augsburg wird Oberkirchenrat Stefan Blumtritt beide in ihr Amt einführen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Hintergrund

In Augsburg ereignete sich Weltgeschichte. Viermal stand die Stadt im Zentrum der Reformationsge-schichte. Dabei ging es um Glaubensüberzeugungen, Religionsfreiheit, Machtfragen und Frieden. 

  • 1518 verteidigte Martin Luther seine 95 Thesen vor dem päpstlichen Gesandten Kardinal Cajetan im Augsburger Fuggerpalast
  • 1530 wurde das Augsburger Bekenntnis – die Confessio Augustana – vor Kaiser Karl V. im Augsburger im bischöflichen Palast (heute Fronhof) verlesen. 
  • 1555 sicherte der Augsburger Religionsfrieden erstmalig eine - wenn auch eingeschränkte - Gleichberechtigung der beiden Konfessionen (Parität) und freie Religionsausübung.
  • 1999 wurde die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre vom Lutherischen Weltbund und der Römisch-Katholischen Kirche in der Augsburger St. Anna Kirche unterzeichnet. 

Das fünfte Mal steht am Horizont: 

  • 2030 feiert Augsburg und die Welt „500 Jahre Confessio Augustana“. Zu ihr bekennen sich heute 154 Mitgliedskirchen in 99 Ländern weltweit, denen 78 Millionen Menschen mit christlichem Glauben angehören.

 


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