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Adventskranzbasteln macht Spaß: Diakon Matthias Schrank mit seiner Familie | Foto: M. McKee Thema: Advent 2016

Den Zauber der "Staden Zeit" wiederentdecken

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Nicht nur eines, sondern viele tausend Lichter leuchten in diesen Tagen und Wochen an den Häusern und Balkonen, auf Straßen und Plätzen überall in Stadt und Land. Auch wenn das bunte Lichterblinken und die Dauerbeschallung mit Weihnachtsmusik auf Christkindlesmärkten und in Kaufhäusern oft wenig besinnlich wirken, laden gerade diese besonderen Wochen im Jahr zur inneren Einkehr ein. Schließlich leitet sich das Wort Advent vom lateinischen „adventus“ (= Ankunft) ab, und als Christen bereiten wir uns auf die Ankunft des Herrn vor. Ob mit Musik, Ritualen wie dem gemeinsamen Plätzchenbacken oder dem Entzünden der Kerzen auf dem Adventskranz - lesen Sie, wie Sie den Zauber der „Staden Zeit“ (wieder)entdecken können.

Viele Rituale und Bräuche gehören für uns ganz selbstverständlich zum Advent, etwa der Adventskranz. In seiner heutigen Form mit vier Kerzen geht er auf den traditionellen Wichernschen Adventskranz zurück, der nach Johann Hinrich Wichern benannt ist und den der Gründer der Diakonie in Deutschland 1839 "erfand".

Zimtsterne und Vanillekipferl, Lebkuchen und Spekulatius - wenn diese Düfte durchs Haus ziehen, kommt bei vielen Adventsstimmung auf. Umso schöner ist es, wenn sich die ganze Familie gemeinsam ans Werk macht. Auch die Kleinsten können schon mithelfen, z.B. beim Ausstechen oder Verzieren der Plätzchen. Und nach getaner Arbeit lassen sich alle zusammen die selbstgemachten Köstlichkeiten schmecken. Auch anderen Menschen kann man so eine Freude machen, etwa den Großeltern, dem netten älteren Nachbarn, der immer die Pakete entgegennimmt oder der Kollegin, die vielleicht keine Familie hat.

Wie kann man sich besser auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen als mit festlicher Musik? In vielen evangelischen Kirchen in und um Augsburg gibt es in den nächsten Wochen Gelegenheit, sich musikalisch einladen zu lassen und auf den Weg zum Weihnachtsfest aufzumachen. Dabei reicht das Repertoire von bayerischer Stubenmusi über Gospel und Bigbandkonzert bis zum Weihnachtsoratorium. Hier ein paar Beispiele:


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